Fügen Sie eine IBAN ein und sehen Sie sofort, ob sie gültig ist. Der Prüfer kontrolliert Länge und Prüfsumme nach dem internationalen Standard und zeigt für österreichische IBANs zusätzlich Bankname, BIC und Bankleitzahl aus dem SEPA-Verzeichnis der Oesterreichischen Nationalbank an. Ihre Eingabe verlässt dabei nie Ihr Gerät.
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Leerzeichen sind egal – fügen Sie die IBAN einfach so ein, wie sie im Kontoauszug steht.
Jede IBAN trägt an der dritten und vierten Stelle zwei Prüfziffern, die nach dem internationalen Standard ISO 13616 aus der gesamten Kontokennung berechnet werden (Modulo-97-Verfahren). Der Prüfer rechnet diese Prüfsumme nach und erkennt damit praktisch jeden Tippfehler: eine falsche Ziffer, ein vergessenes Zeichen oder zwei vertauschte Ziffern – der klassische Zahlendreher – führen fast immer zu einer ungültigen Prüfsumme.
Zusätzlich wird geprüft, ob der Ländercode existiert und ob die Länge zum Land passt. Eine österreichische IBAN hat immer 20 Zeichen, eine deutsche 22, eine Schweizer 21. Beide Prüfungen zusammen sind derselbe Mechanismus, den auch Banken beim Erfassen einer Überweisung anwenden.
Eine österreichische IBAN besteht aus 20 Zeichen: dem Ländercode „AT", zwei Prüfziffern, der fünfstelligen Bankleitzahl und der elfstelligen Kontonummer. Kürzere Kontonummern werden vorne mit Nullen aufgefüllt. Am Beispiel AT12 2011 1282 4569 3012: „12" sind die Prüfziffern, „20111" ist die Bankleitzahl (Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen) und „28245693012" die Kontonummer.
Die österreichische Bankleitzahl ist damit deutlich kürzer als die deutsche achtstellige BLZ – ein Grund, warum eine AT-IBAN zwei Zeichen kürzer ausfällt als eine deutsche. An der Bankleitzahl lässt sich die Bankengruppe meist schon grob ablesen: Nummern im Bereich 20000 gehören überwiegend zum Sparkassensektor, der Bereich 30000 fast vollständig zu Raiffeisen und 40000 zum Volksbanken-Verbund. Verlässlich ist erst der Blick ins Verzeichnis – Ausnahmen gibt es in jedem Bereich.
Weil die Bankleitzahl in der IBAN steckt, kann der Prüfer für österreichische IBANs auch die Bank ermitteln: Er schlägt die BLZ im SEPA-Zahlungsverkehrs-Verzeichnis der Oesterreichischen Nationalbank nach und zeigt Bankname, Sitz und BIC an.
Die Prüfung sagt nur, dass die IBAN formal korrekt aufgebaut ist – nicht, dass das Konto tatsächlich existiert oder der genannten Person gehört. Ob ein Konto hinter der IBAN steht, weiß nur die kontoführende Bank.
Genau deshalb gleichen Banken im Euroraum seit Oktober 2025 bei SEPA-Überweisungen den Empfängernamen mit der IBAN ab („Verification of Payee"). Stimmen Name und Konto nicht überein, warnt Ihre Bank vor dem Absenden. Die formale IBAN-Prüfung bleibt trotzdem der schnellste erste Check – etwa bevor Sie eine Rechnung mit einer abgetippten Bankverbindung verschicken.
Häufige Fragen
Nein. Der Prüfer kontrolliert den formalen Aufbau der IBAN (Land, Länge, Prüfsumme). Ob das Konto existiert und wem es gehört, weiß nur die kontoführende Bank. Bei SEPA-Überweisungen gleicht Ihre Bank seit Oktober 2025 zusätzlich den Empfängernamen mit der IBAN ab.
Nein. Die Prüfung läuft vollständig in Ihrem Browser – die IBAN wird an keinen Server gesendet, nicht gespeichert und nicht ausgewertet. Auch das Bankleitzahlen-Verzeichnis wird nur als Datei in Ihren Browser geladen, die Suche darin passiert lokal.
Genau 20 Zeichen: „AT", zwei Prüfziffern, fünf Stellen Bankleitzahl und elf Stellen Kontonummer. Wird sie in Blöcken geschrieben (AT12 2011 1282 4569 3012), sind es fünf Vierergruppen. Leerzeichen sind reine Lesehilfe – der Prüfer ignoriert sie.
Ja. Länge und Prüfsumme werden für alle rund 90 Länder des IBAN-Systems geprüft – auch für Deutschland (22 Zeichen) und die Schweiz (21 Zeichen). Bankname und BIC kann der Prüfer allerdings nur für österreichische IBANs anzeigen, weil dafür das SEPA-Verzeichnis der Oesterreichischen Nationalbank genutzt wird.
Die Bankleitzahl steckt zwar in der IBAN, ist aber möglicherweise nicht mehr im aktuellen OeNB-Verzeichnis eingetragen – typischerweise nach einer Fusion, bei der die alte BLZ gelöscht wurde. Das betrifft in Österreich einige ältere Bankleitzahlen. Die IBAN selbst kann trotzdem weiterhin gültig und nutzbar sein.
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