Bankleitzahl nachschlagen – BLZ, BIC und Bankname

Suchen Sie nach einer Bankleitzahl, einem Banknamen, einem BIC oder einem Ort. Die Suche nutzt das SEPA-Zahlungsverkehrs-Verzeichnis der Oesterreichischen Nationalbank mit allen aktiven österreichischen Bankleitzahlen und läuft vollständig in Ihrem Browser.

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Durchsucht alle rund 380 aktiven österreichischen Bankleitzahlen.

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Was ist die Bankleitzahl?

Die Bankleitzahl (BLZ) ist eine fünfstellige Kennziffer, die jedes Kreditinstitut in Österreich eindeutig identifiziert. Zusammen mit der Kontonummer war sie jahrzehntelang die Bankverbindung schlechthin – und sie ist bis heute nicht verschwunden, sondern in die IBAN gewandert.

Geführt und veröffentlicht wird das Verzeichnis von der Oesterreichischen Nationalbank als Teil des SEPA-Zahlungsverkehrs-Verzeichnisses. Anders als die deutsche Bankleitzahlendatei, die quartalsweise erscheint, wird es täglich aktualisiert. Genau dieses Verzeichnis durchsucht dieses Tool.

Was die ersten Ziffern verraten

Österreichische Bankleitzahlen sind nach Bankengruppen geordnet, und der Zahlenbereich verrät den Sektor meist auf den ersten Blick: 10000 bis 19999 sind die Aktienbanken und Sonderinstitute (Bank Austria 12000, BAWAG P.S.K. 14000, Oberbank 15000), 20000 bis 29999 der Sparkassensektor, 30000 bis 39999 der Raiffeisensektor – mit Abstand die größte Gruppe –, 40000 bis 49999 der Volksbanken-Verbund und 50000 bis 59999 die Landes-Hypothekenbanken.

Darüber folgen Spezialinstitute wie Autobanken, Kreditkartengesellschaften und Zahlungsdienstleister. Die Zuordnung ist eine gute Orientierung, aber keine Regel: Ausnahmen gibt es in jedem Bereich, und verlässlich ist erst der Blick ins Verzeichnis.

Brauche ich die BLZ überhaupt noch?

Für Überweisungen nicht mehr – seit der SEPA-Umstellung genügen IBAN und, im Zahlungsverkehr außerhalb des SEPA-Raums, der BIC. Die Bankleitzahl steckt aber weiterhin in jeder österreichischen IBAN: an den Stellen fünf bis neun, direkt nach „AT" und den beiden Prüfziffern.

Gebraucht wird sie deshalb vor allem beim Lesen: in Altbeständen und Buchhaltungsdaten, in Kontoauszügen und Exportdateien, oder wenn Sie zu einer IBAN wissen wollen, welche Bank dahintersteckt. Für diesen Fall gibt es den IBAN-Prüfer, der die BLZ automatisch aus der IBAN herausliest und die Bank direkt anzeigt.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zum Tool

Fünf. Damit ist sie kürzer als die deutsche achtstellige BLZ – ein Grund, warum eine österreichische IBAN mit 20 Zeichen zwei Stellen kürzer ist als eine deutsche mit 22.

An den Stellen fünf bis neun. Bei AT12 2011 1282 4569 3012 ist „20111" die Bankleitzahl (Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen) und „28245693012" die Kontonummer. Der IBAN-Prüfer nimmt Ihnen das Abzählen ab.

Aus dem SEPA-Zahlungsverkehrs-Verzeichnis der Oesterreichischen Nationalbank, das täglich aktualisiert wird. Das angezeigte „Stand"-Datum unter den Suchergebnissen sagt Ihnen, von wann die hier hinterlegte Fassung ist.

Nein. Das Verzeichnis wird einmal als Datei in Ihren Browser geladen, die Suche läuft danach vollständig lokal auf Ihrem Gerät. Es wird keine Suchanfrage an einen Server gesendet.

Wahrscheinlich ist sie nicht mehr aktiv. Der österreichische Bankenmarkt hat sich stark konsolidiert, und bei einer Fusion wird die BLZ des übernommenen Instituts gelöscht. Das Verzeichnis enthält nur aktive Hauptanstalten – Zweigstellen führen ohnehin die BLZ ihrer Zentrale. Eine IBAN mit einer alten BLZ kann trotzdem weiterhin gültig sein.

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